Arbeitslast vom Fernstudium

Seit knapp einem Jahr mache ich schon bei der Open University ein Fernstudium mit dem Ziel des Bachelors of Science in Computing. Das entspricht dem deutschen Informatik.

Anfänglich war ich der Meinung, dass es nach so vielen Jahren aktiver Erfahrung im Bereich Programmierung ein Spaziergang wird. Doch dem ist nicht so – der Abschluss wird mir wirklich nicht geschenkt. Und um den Vergleich mit dem Spaziergang aufzugreifen, es entwickelt sich eher zu einem permanenten Marathon Training.

Ich denke, es liegt daran, dass man im Berufsleben anders lernt und Aufgaben pragmatischer anpackt. Immer wieder merke ich beim Schreiben einer Hausarbeit, dass eine viel differenzierte und objektivere Sichtweise gefragt ist. Fragen nach DRM oder Vor- und Nachteile von Mac OS, Windows und Linux werden weniger wie Glaubensdebatten im heise.de Forum disktuiert, sondern Ziel ist immer wieder ein objektive Gegenüberstellung der Fakten.
Dann sind da noch die reinen Programmieraufgaben, die nicht wie in der Agenturprogrammierung schnell-schnell irgendwie gelöst werden, sondern bei denen Nachdenken 80% der Lösung sind und die Programmierung selbst eben nur 20%.

Der Zeitaufwand ist dann bei Doppelkursen – sprich ich habe zwei Kurse zur selben Zeit – relativ hoch. Gerade bei anstehenden Hausarbeiten oder wie im Moment einer Abschlussarbeit sind 15 bis 20 Stunden pro Woche recht realistisch.

Aber es gefällt mir so, weil der ganze Kopf wieder in Gang kommt und man eben nicht mehr einspurig denken darf.

Arbeitslast vom Fernstudium, Teil 2

Allgemein, Open University

Kommentare

4 Kommentare zu “Arbeitslast vom Fernstudium”
  1. [...] Blog-News: Open University Lars: – Arbeitslast vom Fernstudium Sonja: – Es n

  2. [...] circa elf Monaten habe ich über die Arbeitslast von Fernstudium geschrieben. Inzwischen mache ich Level 2 Kurse, die merklich anspruchsvoller sind. Das wirkt sich [...]



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