Open University – Wie alles begann
Meine Entscheidung bei der Open University zu studieren fasste ich im vergangenen Frühjahr – sprich April 2008. Nach knapp 7 Jahren Selbständigkeit und einem Jahr als angestellter Programmierer merkte ich, dass mir etwas fehlte. Damit meine ich nicht nur das Stück Papier mit dem Abschluss, das in Deutschland und auch hier in der Schweiz so wichtig ist. Vielmehr merkte ich, dass mir einfach bestimmte Grundlagen und Methoden fehlten. Darüberhinaus ist es einfach so, dass man mit 30 anfängt über die Zukunft nachzudenken. Dabei habe ich für mich festgestellt, dass ich trotz meiner recht langen Erfahrung als Programmierer bei Beförderungen immer hinter jemandem mit einem abgeschlossenen Studium zurückstehen werde.
Ich wollte einen BSc in Informatik, ich wollte ihn in einem realistischen Zeitraum und ich wollte räumlich flexibel bleiben. Letzteres war mir besonders wichtig, weil ich damals gerade mal meine ersten 12 Monate in der Schweiz hinter mir hatte.
Ich hatte mich vorher bei fernstudien-infos.de recht umfangreich über mögliche Studiengänge und auch Unis informiert. Bei der OU gefiel mir das flexible Zubuchen der Kurse und der einfache Wechsel zu anderen Abschlüssen besonders gut. Es erinnert mich einwenig an die Konfiguration eines Dell Rechners. Man ist flexibel, aber nicht so flexibel, dass es kompliziert wird. Zudem, wenn ich wirklich mal knapp bei Kasse bin oder krank werden sollte, kann ich das Studium einfach unterbrechen.
Das ganze Studium auf Englisch zu absolvieren hat mich aber besonders gereizt. Zum einen, weil ich mich gern selbst herausfordere und zum anderen weil man einem möglichen Arbeitgeber zeigen kann, dass man in zwei Sprachen vollkommen zu Hause ist.
So begann ich dann im letzten Jahr mit dem T187, der endgültig alle Zweifel zerstreute.

Lars Händler, Winterthur
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