Examination geschafft
Geschafft! Das war auch gleichzeit meine Premiere was Prüfungen bzw. Exams bei der Open University anbelangt. Alle bisherigen Kurse hatten keine beaufsichtigten Prüfungen.
Die Prüfung fand in einem Hotel direkt am Utoquai am Zürisee statt. Da man dort am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln herankommt, bin ich am Sonntag schon mal dort gewesen. Das war gut so, denn ich hatte mich bei Suchen der richtigen Tram verlaufen. Pünktlich sein ist recht wichtig, weil die Verspätung von der Prüfungszeit abgezogen wird.
15 Minuten vor dem Prüfungsbeginn geht es in den Prüfungsraum und von da an wird es extrem formal. Es empfiehlt sich das 20-seitige Handbuch, was man wie in die Prüfung mitbringen darf und was man zwingend mitbringen muss, einige Tage vorher durchzulesen. Getränkeflaschen dürfen keine Aufkleber haben und Snacks müssen komplett ausgepackt auf Servietten gelegt werden.
Es gibt spezielle Antwortbögen, auf denen die Prüfungsaufgaben beantwortet werden müssen. Jeder Bogen hat ein Titelblatt auf dem Studentennummer, Examinationnummer und noch irgendeine Nummer drauf müssen. Dazu werden auf dem Titelblatt noch die Nummern derjenigen Fragen festgehalten, die man beantwortet hat. Jede Frage muss auf einer neuen Seite stehen und bei meinen insgesamt 16 beantworteten Fragen brauchte ich drei Antwort-Bögen. Diese Bögen werden am Schluss mit einem speziellen Plastikhalten zusammengeführt, so dass sie sich nur noch mit Gewalt trennen lassen. – Dagegen war der formale Ablauf von meinem Abitur wirklich Amateurwerk. Haben alle ihre Examinations abgegeben werden alle zusammen in einen speziellen undurchsichtigen und versiegelten Plastikumschlag getan.
Die Organisation und der Ablauf haben mich wirklich recht beeindruckt.
Die Prüfung selbst dauerte drei Stunden (10:00 Uhr bis 13:00 Uhr). Die Vorbereitung der letzten Wochen war aus meiner Sicht gut. Part I (maximal 60 Punkte) konnte ich ohne grössere Schwierigkeiten durcharbeiten. In Part II sucht man sich zwei von vier Aufgaben aus (maximal 40 Punkte) und versucht sich durchzubeissen. In Part II habe ich dann Teilaufgaben im Wert von 17 Punkten nicht gelöst – keine Zeit und auch zu hart. Bei dem Rest habe ich ein gutes Gefühl und somit denke ich dass 70 Punkte drin sein sollten.
Noch 4 kleine Bilder von meiner Handycam dazu:



Na, das klingt als hättest Du einen ganz schönen Trip hinter Dich gebracht
Ich drück die die Daumen auf ein gutes Ergebnis!
Ui, das sind aber sehr strenge Vorschriften. Habe ich in diesem Ausmaß von Prüfungen an deutschen Fernhochschulen noch nicht gehört. Und wie Du selbst ja auch schon schreibst, war es auch im Abi nicht sooo streng.
Scheint ja gut gelaufen zu sein. Ich drücke die Daumen, dass das Ergebnis entsprechend ist und danke Dir für den eindrucksvollen Bericht und die Fotos.
Hallo Lars!
Ich hatte am 14. Juni meine Examination für den DSE212! Das war echt entspannend, sag ich mal so, also im Vergleich zu deiner Militärausbildung! .-) Ich konnte meine Getränkeflaschen auf dem Tisch stehen haben und so wurde auch nix kontrolliert, ein strenger Blick prüfte mal nach, aber eher unauffällig!
Mit 5 anderen Leuten schrieb ich 3 Stunden lang. Es gab 3 Parts und alles ließ sich ganz gut lösen! Ich hatte Fragen und mir war aus Tutorials mit der Tutorin schon weithin alles bekannt, was auf mich zukommt! Nicht die Fragen selbst, aber die Anforderungen! Hab ein gutes Gefühl, aber noch kein Ergebnis!
Hauptsache, es geht voran!
Dann scheint das von den Personen der catchment area abhängig zu sein. So schlimm war es jetzt nicht, aber ich habe einfach mit einem lockeren Ablauf gerecht.